Kein gutes Neues Jahr für Palästina Von Evelyn Hecht-Galinski

Das Jüdische Neujahrsfest Rosch haSchana, mit dem nach jüdischer Zeitrechnung das Jahr 5779 beginnt, fiel dieses Jahr auf den 9. bis zum 11. September. Was für ein Datum! Der 11. September wird immer mit 9/11 verbunden bleiben, als Zäsur und Beginn eines so genannten „Anti-Terrorkampfs“, der nicht nur die USA, sondern auch die westliche „Wertegemeinschaft“ in einen Ausnahmezustand versetzte, mit dem man einen Kreuzzug gegen den Islam legalisieren konnte, der bis heute andauert und sich täglich verschlimmert. Ich möchte mich nicht an Spekulationen beteiligen, aber warum wird jeder, der die Hintergründe hinterfragt, als „Verschwörungstheoretiker“ verunglimpft und ins Abseits gestellt?

Wenn „Jüdischer Staat“ und Religion in einen Topf geworfen werden

Kommen wir zurück zum Jüdischen Neujahrsfest 2018. Ich traute meinen Augen kaum, als ich die F.A.Z. / SZvom 8. September aufschlug und mir auf Seite 3 eine mit Bundesadler dekorierte 1/4seitige Anzeige zum Neujahrsfest vom Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus ins Auge sprang. Dieser Bundesbeauftragte Felix Klein gratulierte nicht nur den…..

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