«Es war alles von A bis Z erfunden»

Fast kein Thema wird so kontrovers diskutiert und löst in der Gesellschaft gleichzeitig so viel Ratlosigkeit aus wie der Klimawandel. Nach dem Hitzesommer 2018 erst recht.

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Der über die Landesgrenzen hinaus bekannte ETH-Klimaphysiker Reto Knutti versucht seit Jahren Brücken zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu schlagen. Sein Engagement hat aber auch unangenehme Seiten: ihm werden Aussagen unterstellt, die er so gar nie formuliert hat. Fake News machen in seinem Namen auf russischen Webseiten die Runde.

Was er dagegen macht und wie er damit umgeht, dass seine Forschung in der Öffentlichkeit gnadenlos verdreht und politisiert wird, erklärt der Professor im Interview.

Beobachter: In Ihrem Namen wurden Falschmeldungen verbreitet. Wie sind Ihre Erfahrungen mit Fake News Falschmeldungen So erkennen Sie Fake News ?
Reto Knutti: Auf russischen Webseiten wurde zum Beispiel ein Interview mit Bild von mir veröffentlicht, in dem ich verkündete, die Menschheit habe nur noch drei ruhige Jahre vor sich. Man solle sich quasi auf die Apokalypse vorbereiten…..

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