„Was erlaubt sich der Russe!“ – Springerpresse wegen russischer Marine in Panik

Die Verlegung eines Verbandes der russischen Schwarzmeerflotte vor die Küste Syriens und die lange angekündigte Militärübung „Wostok 2018“ im September lässt die beiden wichtigsten Zeitungen des Axel-Springer-Konzerns nicht schlafen. In gewohnt marktschreierischer Manier titeln und schreiben „Bild“ und „Welt“ als stünde der Weltuntergang bevor.

US-Marinesoldat während der Übungen auf USS Oak Hill (LSD 51) im Mittelmeer (Archiv)CC0

Die beiden Springer-Flaggschiffe BILD und WELT machen wieder in Alarmismus. “Bild”-Pöbler vom Dienst, Julian Röpcke, demonstriert virtuelle Schnappatmung wegen eines russischen Flottenverbandes, den er mit dem Attribut “riesig” adelt. Die etwas seriösere Konzernschwester “Welt” titelt ebenfalls mit einer superlativierenden Überschrift. Beide Meldungen sind klassische “Haltet-den-Dieb!”-Rufe. Der Verband umfasst nach Angaben der russischen Zeitung “Iswestja” 12 Schiffe. Er soll die Offensive der syrischen Armee in der Region Idlib unterstützen. Das ist ein vielleicht keine allgemeine Begeisterung auslösender Fakt, aber entspricht der militärischen Praxis. Video…..

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