“Weltpolitische Lage”: Alles nur Kabuki

Die “weltpolitische Lage” gleicht dem japanischen Theater Kabuki. Ein überzeichnetes Schauspiel, in dem die Darsteller (Kumadori) dick aufgetragene, unwirklich und maskenhaft aussehende Schminke tragen, das ehemals ein gesellschaftliches Großereignis darstellte.

Auch die aktuellen “Wendungen” und Anmerkungen, dass der Iran doch aufgrund der “meisterlichen Gesprächstaktik Trumps” in die Knie gehen würde, ist in dieser Kategorie des Kabuki einzuordnen. Schon mehrfach schrieb ich davon, dass es zwar die eine oder andere rhetorische Spitze aus dem Weißen Haus gab, der man sogar in der Sache zustimmen konnte, jedoch sind diese Äußerungen nicht substanziell, wenn man es im Sinne eines möglichen Politikwechsels sieht. Das heißt, dass die globalistischen Pläne selbst von diesen Äußerungen unberührt bleiben.

Es hat sich trotz zahlreicher “Wendungen” nichts im Falle Syrien verändert, wenn man das US-Engagement betrachtet. Es hat sich trotz zahlreicher “Wendungen” nichts im Falle des Irans verändert, wenn man das US-Engagement betrachtet. Es hat sich trotz zahlreicher “Wendungen” nichts im Falle des Handelskrieges mit China verändert, wenn man das US-Engagement betrachtet. Es hat sich trotz zahlreicher “Wendungen” nichts im Falle Russlands verändert, wenn man das US-Engagement betrachtet. Und so könnte man weiter und weiter machen…

Irans Außenminister sagte, die Vereinigten Staaten könnten nicht verhindern, dass das Land Öl exportiert.

Mohammad Javad Zarif sagte der Iran-Zeitung, dass…..

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