Die jahrelange beispiellose Hitze- und Dürreperiode in Europa um 1540 – ein Worst Case

Absolut NICHT beispiellos: die derzeitige Dürre! Bild: fotoART by Thommy Weiss  / pixelio.de
Die Hitzewellen der Jahre 2003 in Westeuropa und 2010 in Russland, welche allgemein als seltene klimatische Anomalien außerhalb bisheriger Erfahrungen apostrophiert werden, werden oftmals als Warnungen vor noch häufigeren Extremen in einer von der globalen Erwärmung beeinflussten Zukunft herangezogen. Eine neue Rekonstruktion der Temperaturen in Westeuropa im Frühjahr und Sommer zeigt jedoch, dass es im Jahre 1540 signifikant höhere Temperaturen gegeben haben muss. Um die Plausibilität dieses Ergebnisses zu überprüfen, untersuchten wir die Schwere der Dürre 1540, indem wir das Argument der bekannten Rückkopplung zwischen Austrocknung des Bodens und Temperatur untersuchten.

Auf der Grundlage von über 300 Quellen mit Wetterberichten aus erster Hand aus einem Gebiet mit einer Größe von 2 bis 3 Millionen km² zeigen wir, dass Europa ……

….passend dazu……
Es gibt keine “globale Hitzewellen”

• „Globale Hitzewelle“ ist ein nur Schlagwort, das in Überschriften verwendet wird
• Was tatsächlich zutrifft, sind Hitzewellen, die gleichzeitig in verschiedenen Teilen der Welt auftreten.
• „Globale Hitzewellen ist also weder ein wissenschaftlicher Begriff noch eine gute Beschreibung dessen, was passiert“, sagt Cliff Mass, ein Klimawissenschaftler an der Universität von Washington.

In letzter Zeit Sie sind wahrscheinlich auf Schlagzeilen über die „globale Hitzewelle“ gestoßen, die verheerende Schäden  von Japan über Europa bis nach Nordafrika….

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