„Deep State“ – US-Machtkampf?: Trump gegen den „Tiefen Staat“

US-Präsident Donald Trump und seine Ehefrau Melania (l.) beim Nato-Gipfel© REUTERS / Pool/ Benoit Doppagne

US-Präsident Donald Trump befindet sich aktuell wohl in einem Machtkampf mit den alten Eliten der USA. Darauf weisen frühere Regierungs- und Geheimdienstmitarbeiter sowie Sozialwissenschaftler hin. „Diese Gruppe wird ‚Tiefer Staat‘ genannt und rekrutiert sich aus dem militärisch-industriellen Komplex“, sagt ehemaliger kanadischer Diplomat.

„Amerikas militärisch-industrieller Komplex wird Trumps Präsidentschaft nutzen – oder sie beenden“, titelte bereits kurz nach Trumps Amtsantritt die „Canberra Times“. Schon der erste Satz danach hatte es in sich. „Ein hemmungslos agierender ‚Tiefer Staat‘ unter einem gefälligen US-Präsidenten ist der Stoff, aus dem Alpträume sind.“ Die australische Zeitung machte damit auf ein Problem aufmerksam, das auch kritische Wissenschaftler und ehemalige Geheimdienst-Mitarbeiter, sogenannte „Whistle Blower“, weltweit benennen: Die Rolle des „Tiefen Staates“ (englisch: „Deep State“) und dessen Einfluss auf US-Präsidentschaft und Washingtoner Regierungspolitik.

Zu den Whistle Blowern und Insidern gehören renommierte Personen. Darunter der ex-NSA-Direktor William Binney, der Ex-Marine und ehemalige CIA-Agent Robert David Steele oder auch Ex-CIA-Analytiker Ray McGovern. Sie alle sagen übereinstimmend: Es handelt sich um eine Gruppe von einflussreichen Leuten, die unterhalb der sichtbaren politischen, militärischen und bürokratischen USA……

Kommentare sind geschlossen.