Politiker fordern mehr Transparenz bei den Nebeneinkommen von SRF-Stars

Manche SRF-Moderatoren verdienen abseits ihres TV-Engagements viel Geld. Politiker aus allen Lagern fordern nun mehr Transparenz.

Bis zu 10’000 Franken muss man laut Schweiz am Wochenende bezahlen, wenn man über eine Agentur wie Show Connection, Premium Speakers oder Speakers einen prominenten SRF-Star für einen privaten Event buchen will. Abgeben müssen diese der SRG von ihren teils beachtlichen Nebeneinkünften aber nichts, weil es im Gegensatz zu zum Beispiel Uni-Professoren keine Abgeltungsregeln gibt.

SRF-Aushängeschilder wie Rainer Maria Salzgeber oder Patrizia Laeri haben zur Abwicklung ihrer Nebengeschäfte gar eigene Firmen gegründet – das wirke sich steuerlich günstig aus, schreibt die Schweiz am Wochenende. SRF-Sprecherin Andrea Wenger entgegnet, die Firmen würden «rein aus administrativen Gründen» betrieben.

No-Billag lässt Diskussion neu aufflammen

Am intransparenten Umgang mit den Nebeneinkünften stören sich……

….und dann noch…..
Weinhändler-Affäre geht weiter

Die SRG ruft in der Affäre um den Walliser Winzer Dominique Giroud den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) an. Sie ist nicht zufrieden mit einem Urteil des Bundesgerichts, das ihrer Ansicht nach die Pressefreiheit einschränkt.

Das Urteil werfe wichtige Fragen auf, die in den Bereich der Medienfreiheit im Sinne von Artikel 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) fallen…..

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