Japan: Lebensechte Sexpuppen verschärfen demographische Krise

Bildergebnis für Sex Dolls Threatens Japanese

Während die japanische Geburtenrate dramatisch sinkt, wächst der Absatz von lebensechten Sexpuppen im fernöstlichen Land stark an. Das verschärft die Krise.

Japan hat ein großes demographisches Problem. Die Bevölkerung überaltert rapide, Nachwuchs wird kaum noch gezeugt. Doch nun sorgt ein weiterer Trend für eine Verschärfung der Lage: Die enorme Nachfrage nach Sexpuppen. Jedes Jahr werden derzeit rund 2.000 lebensechte Sexpuppen mit adjustierbaren Fingern, austauschbaren Köpfen und anpassbaren Genitalien verkauft. Hinzu kommen noch die billigeren Varianten, welche nicht auf dem High-Tech-Stand sind.

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Inzwischen warnen Demographen bereits, dass diese Entwicklung zu einer existenziellen Bedrohung für die Zukunft des Landes wird. Schon jetzt besagen Prognosen, dass die japanische Bevölkerung in den nächsten dreißig Jahren um ein Drittel sinken wird. Mit dem Aufkommen dieser Sexpuppen dürfte die mit 1,41 Kindern pro Frau ohnehin schon sehr niedrige Geburtenrate noch weiter sinken.

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Wobei man auch bedenken muss: Wer nach 14 Stunden langen Arbeitstagen nach Hause kommt, hat kaum mehr Zeit für Liebschaften oder ein echtes Familienleben. Gerade deshalb dürfte auch die Nachfrage nach solchen Sexpuppen weiterhin anhalten und sogar noch steigen.

 

Wie lange wird es wohl noch dauern, bis dieser Trend auch in Europa und den USA um sich greift?

Von Marco Maier    zerohedge.com

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