Fracking-Unternehmen lassen Facebook-Gruppen überwachen

Ein Transparent gegen Protest-Verbote vor dem obersten Gerichtshof in London. © netpol

Private Sicherheitsunternehmen infiltrierten geschlossene Facebook-Gruppen, um Beweise gegen Fracking-Gegner zu sammeln.

In Grossbritannien gibt es mehr als 300 Gruppen, die sich gegen Fracking engagieren. Unternehmen, die in Grossbritannien Fracking betreiben, wollen Proteste dagegen am liebsten verbieten lassen. Diese behinderten ihre Geschäftsaktivitäten, sagen sie.

Deshalb klagen mehrere Unternehmen vor britischen Gerichten und verlangen ein Protestverbot in der Nähe ihrer Niederlassungen. Das Beweismaterial, das die Firmen von Privaten haben sammeln lassen, umfasst vor allem öffentliche Facebook-Posts, die teilweise persönlich sind und oft keinerlei Bezug zu Fracking-Protesten haben. In einigen Fällen aber haben die Detektive geschlossene Facebook-Gruppen infiltriert und legten Posts als Beweismittel vor Gericht vor. Das berichten «Vice» und die Investigativ-Plattform «DeSmog».

In der Vergangenheit war dieses Vorgehen teilweise…..

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