Soros: Obama war die „größte Enttäuschung“

Bildergebnis für Soros: Obama Was The "Greatest Disappointment"

Der Milliardär und Globalist George Soros beklagt sich über die Obama-Regierung. Er habe so viel Geld gespendet, aber kaum Zugang bekommen. Nun habe er Angst davor, zu verlieren.

Von Marco Maier    via zerohedge.com

Der US-amerikanische Milliardär, Börsenspekulant und Globalist George Soros heult sich gegenüber der “New York Times” über die Obama-Regierung aus. Die Zeitung titelt ihren Artikel mit “George Soros setzte stark auf die liberale Demokratie. Jetzt hat er Angst, dass er vierliert”. Seine Feinde würden ihn als “allmächtig” bezeichnen, aber er selbst befürchte, dass sein politisches Vermächtis noch nie in solch einer großen Gefahr gewesen sei.

Der damalige US-Präsident sei seine “größte Enttäuschung” gewesen, zumal er keinen Zugang zu dessen Administration bekam, obwohl er eine große finanzielle Unterstützung leistete. So hoffte er darauf, in wirtschaftlichen und finanziellen Fragen konsultiert zu werden. Aber Obama sei dafür bekannt gewesen, “seine Unterstützer als gegeben anzunehmen und seine Konkurrenten zu umwerben”.

Soros lobte hingegen Senator John McCain und sagte, die größte Priorität seines politischen Aktivismus sei die Förderung des parteienübergreifenden Handelns gewesen. Aber die Rechtsaußen-Republikaner hätten ihn sozusagen dazu gedrängt, einer der Spitzenfinanciers der Demokratischen Partei zu werden. Angesichts der Trump-Präsidentschaft und der im November anstehenden Midterm-Wahlen, dürfte er aber weiterhin vor allem Kandidaten der Demokraten mit mehreren Millionen Dollar an Spenden fördern, um dem US-Präsidenten so ein paar Steine in den Weg legen zu können.

Und angesichts dessen, dass Soros und dessen “Open Society Foundations” einige linksextremistische Gruppierungen unterstützen, betont der Milliardär, dass er der extremen Linken entgegengesetzt sei. Doch offenbar sieht er diese Gruppen als “nützliche Idioten” an, die für ein paar Silberlinge seine Agenden vorantreiben helfen. Aber wer weiß das schon, außer ihm selbst.

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