Das war der Gipfel

Trump und Putin sprachen Klartext, deshalb schäumen eine politische Klasse und ihre journalistischen Bannerträger. -Ein Gastbeitrag von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam-

Mike Trukhachev / Shutterstock.comMike Trukhachev / Shutterstock.com

US-Präsident Trump hat der politischen Klasse der Transatlantiker und deren Lautsprechern in den gleichgeschalteten Massenmedien die vitalen Illusionen bzw. Propagandatitel geraubt: Die Imperialmacht USA ist nicht konkurrenzlos. Die USA sind nicht die „Schutzmacht“ des Westens, sie waren es nie. Ihre NATO ist kein „Verteidigungsbündnis“, sondern nur das militärische, wichtigste Herrschaftsinstrument, allein dem Zweck „America first“ gewidmet.

Russland ist politischer Gegner und geoökonomischer Konkurrent der USA, darf jetzt aber nicht länger als Feind behandelt werden. Es arbeitet zunehmend mit der Volksrepublik China zusammen, beide schert die Sanktionspolitik der USA einen feuchten Dreck, sie entwickeln wirtschaftliche Überlegenheit.

Das  verursacht der herrschenden Klasse in den USA Fracksausen. Es musste selbst ihren als „chaotisch“ verunglimpften Geostrategen Trump nach langem Zögern zu dem Versuch bewegen, die amerikanisch-russischen Beziehungen wieder zu verbessern – und zu versuchen, damit einen Keil in die Beziehungen Moskaus zu Peking zu treiben.

Sind „unsere“ öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im Hinblick auf das Treffen der Präsidenten Donald Trump und Wladimir Putin in Helsinki ihrer Pflicht zu umfassender und unparteiischer, sachlicher Nachrichtengestaltung gerecht geworden?

Am Zuschauer vorbei…

Das Fazit nach einem Tag Beobachtung des „Ersten Deutschen Fernsehens“ und seiner Verantwortlichen, des ARD-aktuell-Chefredakteurs Dr. Kai Gniffke und des NDR-Chefredakteurs Andreas Cichowicz: erbärmlich. Mit der in ihren Programmen (Tagesschau, Brennpunkt) vermittelten Einschätzung, das Treffen habe…..

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