Palästinenser ausgeschlossen

US-Präsident will »Friedensplan« für Nahost durchsetzen. Opfer von Krieg und Besatzung sollen nicht mitreden
Von Karin Leukefeld
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Mohammed Al-Hamaida trauert am 29. Juni in einem Krankenhaus in Gaza um einen von israelischen Soldaten erschossenen Angehörigen Foto: Ibraheem Abu/Reuters
Als kürzlich US-Präsidentenberater Jared Kushner und der Nahostbeauftragte des US-Außenministeriums, Jason Greenblatt, durch mehrere Länder der Region reisten, ging es um einen neuen »Nahostfriedensplan«, der den »hundertjährigen Krieg« um Palästina beenden soll. Israel, Jordanien, Ägypten und Saudi-Arabien standen auf dem Reiseplan der US-Emissäre, nicht aber Ramallah, wo der Sitz der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) ist. Die Botschaft: Die Palästinenser haben nichts mitzureden bei dem »Friedensplan«, den US-Präsident Donald Trump als »Jahrhundertdeal« anpreist. Frieden, das Recht der Palästinenser auf ihr Heimatland, die Rückkehr der 1948 von Israel Vertriebenen, die völkerrechtlich bindenden Resolutionen auf denen die Palästinenser bestehen…..
 

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