»Wir verdienen alle recht gut in China«

Peking: Bild: giggel / CC BY 3.0

Beim Treffen von Kanzlerin Merkel und Ministerpräsident Li Keqiang geht es um Positionen in der internationalen Konkurrenz in Zeiten, in denen im globalen Kapitalismus die Karten von Tag zu Tag lauter neu verteilt werden: zwischen China, den USA, Europa. Ein OXI-Überblick.

»Bei den 5. Deutsch-Chinesischen Regierungskonsultationen in Berlin haben sich Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Li Keqiang auf eine noch engere Zusammenarbeit geeinigt«, so verlautet aus dem offiziellen Berlin. »Die Delegationen unterzeichneten mehr als 20 Regierungsvereinbarungen und Wirtschaftsabkommen.« Dass die Pekinger Behörden am Tag nach der Erklärung die seit acht Jahren unter Hausarrest stehende Witwe des Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo ausreisen lassen, wird man sicher auch in diesen Zusammenhang stellen.

In der Presse ist das Spitzentreffen zwischen China und der BRD bisher noch…..

Kommentare sind geschlossen.