Der Fall Chris Froome: Allein die WADA bestimmt was Doping ist.

uncuttippDie Nachricht war eigentlich gar keine richtige Nachricht. Wer interessierte sich zu Zeiten der Fußballweltmeisterschaft in Russland schon für den Radsport, die am Samstag beginnende Tour de France,  deren Dauersieger, Chris Froom und dabei wiederum um die Dopingvorwürfe gegen den Briten. Während sich hierzulande die Medien den Mund zerreissen über angeblich übermenschliche Laufleistungen russischer Balltreter und dabei ganz unverhohlen über durch nichts begründete Dopinganschuldigungen fabuliert, wird der Fall Froom, unter Ausschluß der Öffentlichkeit, unter den Teppich gekehrt.

 Eine mehr als denkwürdige Rolle spielt in diesem Fall öffentlicher Ahnungslosigkeit die Antidopingagentur WADA, deren Präsident Craig Reedle, ebenfalls britischer Staatsbürger, ist.

 Froom nahm schon seit längerer Zeit mit einer Ausnahmeregelung, einer “Therapeutic Use Exemptions” (TUE), die eine Verwendung eigentlich verbotener Substanzen aus therapeutischen Zwecken erlaubt, an Radsportwettkämpfen teil. Froom “leidet” wie viele andere Spitzensportler an Asthma. Eine Krankheit, die die Verabreichung des Mittels Salbutamol mit einer solchen TUE der WADA ermöglicht.

Am 15. September 2016 veröffentlichte das Hockerportal “Fancy Bear” einige “Certificate of Approval for therapeutic Use” auf deutsch “Zulassungsbescheinigung für die therapeutische……

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