So wird an den Kontrollstellen gearbeitet: Palästinenser werden wie Tiere behandelt

Seit der israelischen Besatzung 1967 stehen Westjordanland und der Gazastreifen unter Militärischer Verwaltung.
1987 etablierte die Intifada (Volksaufstand) eine neue Wirklichkeit, die eine verstärkte israelische Präsenz in den besetzten Gebieten nach sich zog. Das scheitern der Osloer Abkommen verschärfte die Eskalation zwischen beiden Seiten und löste im Jahr 2000 eine zweite Intifada aus.
Heute leben über 3 Millionen Palästinenser in den besetzten Gebieten, in denen mehr als 200 Kontrollstellen an den Zufahrten zu allen palästinensischen Städten und zwischen den einzelnen Dörfern jede freie Bewegung unterbinden.
Um von einem Ort zu einem anderen zu gelangen, müssen alle Palästinenser diese Kontrollstellen passieren oder besser: versuchen zu passieren.

Ein krankes Kind muss zum Arzt ins nächste Dorf, eine schwangere Frau ist auf dem Weg ins Krankenhaus, Männer gehen zur Arbeit, Kinder fahren mit dem Bus zur Schule – Sie alle müssen durch die “Checkpoints”.
Ob Sie passieren dürfen oder nicht, hängt häufig vom Goodwill der israelischen Posten ab.
Die hierbei entstandenen Bilder sprechen für sich.
Die Gespräche zwischen israelischen Besatzungssoldaten und Palästinensern werden mit Hilfe von Untertiteln übersetzt. Ein Trauma !

 

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