Geheimnis des Präsidenten

Offener Widerspruch: Donald Trump fordert Senkung des Ölpreises, verknappt aber künstlich die Fördermenge durch Iran-Boykott

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Indien nimmt rund ein Fünftel der iranischen Ölexporte ab: Tankwaggons in einem der Außenbezirke von Kolkata

Sie schlägt ungebrochen hohe Wellen, die Forderung der US-Administration, alle Staaten weltweit sollten ihre Erdölimporte aus Iran bis Anfang November auf null herunterfahren. Die Androhung drastischer US-Sanktionen steht weiter im Raum. Seit das Geheiß Washingtons vergangene Woche öffentlich bekannt wurde, dauert die Debatte darum an – kein Wunder, denn betroffen sind nicht nur das ökonomische und politische Schicksal Irans, sondern auch Weltwirtschaft und Weltpolitik. Inzwischen haben sich mehrere Länder in der Sache offen positioniert. Andere hingegen halten sich noch bedeckt.

Klar Stellung bezogen haben die großen Konzerne der EU. Total und Shell, die italienische Eni und Hellenic Petroleum sowie die zwei größten spanischen Ölfirmen, Repsol und Cepsa, haben ihre Öleinfuhren aus Iran entweder bereits eingestellt oder werden das auf jeden Fall bis Anfang November tun. Der Grund ist einfach: Sie selbst oder doch zumindest die Banken, die ihre Importe aus Iran zwischenfinanzieren, machen größere Geschäfte in den USA und haben dort viel….

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