Fuss­ball und Politik: Lange Tradi­tion, geringe Wirkung

Bildergebnis für Fuss­ball und Politik: Lange Tradi­tion, geringe WirkungAutokraten im Stadion: Aljaksandr Lukaschenka, Dmitri Medwedew und Wladimir Putin bei der Fussball Weltmeisterschaft 2018 in Russland; Quelle: radioeins.de

Im Vorfeld der WM wurden Befürchtungen laut, dass der Kreml den Anlass politisch ausschlachten werde. Ein Blick in die Geschichte zeigt jedoch, dass Diktatoren wie Demokraten immer wieder den Glanz des WM-Ruhms suchten – davon aber kaum je profitiert haben.

Das Dogma der Tren­nung von Sport und Politik ist so alt wie der moderne Sport selbst. Und genau so lange wird dagegen verstossen. Der Fuss­ball als popu­lärste Sportart macht hier keine Ausnahme. Die begrün­dete Sorge vor poli­ti­scher Verein­nah­mung der WM in Russ­land durch dessen Macht­haber ist allge­gen­wärtig. Umge­kehrt drohte der briti­sche Aussen­mi­nister auf dem Höhe­punkt der Skripal-Affäre mit einem Boykott der WM und verschie­dene Medien, auch in der Schweiz, erhoben ähnliche Forde­rungen. Der World Cup 2018 steht damit frei­lich in einer langen Tradi­tion. Dass der wich­tigste Wett­be­werb im Welt­fuss­ball nicht von Vereinen, sondern Natio­nal­mann­schaften ausge­spielt wird, die als Reprä­sen­tanten ganzer Länder…..

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