Der Feind steht links

Repression gegen G-20-Gegner: »Soko Schwarzer Block« verhaftet sechs Personen; Vorwurf: Bildung einer kriminellen Vereinigung

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Gewalttäter in Uniform: Während der G-20-Proteste (Foto: Hamburg, 6. Juli 2017) drangsalierten martialisch ausgerüstete Cops die Demonstranten, im Nachgang startete die »Soko Schwarzer Block« eine bis heute andauernde Hetzjagd auf Aktivisten

Die so berühmt-berüchtigte wie bislang chronisch erfolglose »Soko Schwarzer Block« schlug am Mittwoch erneut in mehreren Bundesländern zu. Wie einer Pressemitteilung der eigens zur Verfolgung von G-20-Gegnern gebildeten Sonderkommission der Hamburger Polizei zu entnehmen war, habe man in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hamburg »insgesamt 13 Objekte durchsucht und sechs Haftbefehle vollstreckt«.

Im Fokus der Ermittlungen stehen vier Jugendliche und junge Männer aus Frankfurt und Offenbach, die während der Gegenveranstaltungen zum G-20-Gipfel Anfang Juli 2017 in Hamburg schwere Straftaten begangen haben sollen. Am frühen Morgen drangen Beamte in die Wohnung der Beschuldigten ein, berichtet ein Angehöriger eines Festgenommen gegenüber junge Welt. »Sie haben Kleidung……

 

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