Wenn Seehofer Merkel „wegschafft“, hat das FDJ-Mädel gewonnen

Von Peter Haisenko 

Merkels Uhr tickt, ihre Tage sind gezählt, kann man in manchen „großen Medien“ lesen. So schön die Aussicht sein mag, sollte die Frage nicht vergessen werden: Was dann? Die ML-geschulte (ML = Marxismus-Leninismus) Merkel hat von Anfang an darauf hingearbeitet, dass es nach einem unrühmlichen Abgang ihrerseits nur Chaos geben kann.

Nehmen wir an, Merkel gibt ihr Amt auf. Sei es, sie verabschiedet sich aus „gesundheitlichen Gründen“ oder beugt sich dem Volkszorn, der ihre Einwanderungspolitik nicht mehr ertragen will. Da muss die Frage gestellt werden: Was dann? Seehofer selbst agiert dabei ausgesprochen geschickt. Er will keineswegs die Fraktionsgemeinschaft aufkündigen, was glaubhaft ist. Er hat den Ball in Merkels Hälfte gespielt, indem er die Absurdität bloßstellt, dass ihn die Kanzlerin entlassen könnte, weil er Rechtsstaatlichkeit wieder herstellen will. Recht hat er und damit hat er Merkel in eine schwierige bis ausweglose Situation gebracht. Sie müsste sich zum klaren Verfassungsbruch bekennen. Aber nochmals: Was dann?

Wie Neuwahlen ausgehen, ist nicht abzusehen

Wenn die Kanzlerin ausfällt, übernimmt der Vizekanzler. Die Situation wäre dann, dass die BRD einen Kanzler Olaf Scholz hätte bis der Bundestag einen neuen wählt. Dass das nun gar nicht irgendeinem Wählerwillen entspricht, muss nicht weiter….

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