Medien zwischen Angst und Zuversicht

Medien als Thema – ausnahmsweise sogar im «Literaturclub» SRFMedien als Thema – ausnahmsweise sogar im «Literaturclub» SRF  © Buch

“Die grosse Gereiztheit” – oder: es herrscht eine Stimmung wie vor über hundert Jahren, sagt Bernhard Pörksen.

Die Angst geht um in der Schweizer Medienszene. Christof Moser hat jüngst (am 17. Mai 2018) in der “Republik” seine grosse Arbeit über die «Bombe mit Zeitzünder» veröffentlicht. Die Bombe ist Tamedia. Der Zeitzünder sind die Entlassungen, die nach der grossen Zentralisierung auf das Medienhaus zukommen: in der Westschweiz und beim «Tages-Anzeiger» mit seinen Kopfblättern in Basel und Bern.

Die Angst ist nicht neu. Sie ist einfach akut. Sie sitzt den Medienschaffenden unter der Haut seit dem Mai-Massaker von 2009, als unter Chefredaktor Res Strehle ein Drittel der Belegschaft des «Tages-Anzeigers» vom Verleger Pietro Supino auf die Strasse gestellt wurde, 52 Menschen. Wer diese Angst spürt, möchte sie tatsächlich nicht wahr haben. Obwohl es die Aufgabe von Journalistinnen und Journalisten ist, der Wahrheit genau in die Augen zu schauen, auch wenn es die eigene Wirklichkeit ist. Und wenn sie weh tut.

Die grosse Maskerade

Vielleicht schreibt der Literaturkritiker Philipp Tingler auch deshalb in seinem…..

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