Der Kundschaft auf der Spur: Positionstracking im Einzelhandel

Tracking ist online längst zum Alltag geworden, hält aber auch immer mehr Einzug in die Offline-Welt. Gerade im Einzelhandel werden wir mittlerweile auf Schritt und Tritt verfolgt. Mit welchen Methoden – und wie können wir uns schützen?

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DPA

Für Webseiten-Betreiber.innen sind wir längst durchschaubar. Kaufen wir in einem Online-Shop ein, wissen die Betreiber bei weitem nicht nur, was wir schlussendlich gekauft haben – sie können auch jeden Schritt auf dem Weg zum Warenkorb genau nachverfolgen. Tracking-Dienste wie Google Analytics erfassen unter anderem von welcher Webseite wir auf den Online-Dienst verlinkt wurden und nach was wir zuvor per Suchmaschine gesucht haben, vor manchen Tracking-Anbietern sind nicht einmal unsere Maus-Bewegungen oder Tastatur-Eingaben sicher. Diese Daten sind bares Geld wert – schließlich sind sie der Grundstein für personalisierte Werbung und Produktempfehlungen. Sie ermöglichen aber auch direkte Preisdiskriminierung.

Einzelhandel rüstet auf

Halb so wild, mag man sich denken, es gibt ja offline die Möglichkeit unbeobachtet einzukaufen – zum Beispiel im Supermarkt um die Ecke oder im Elektronik-Fachhandel. Doch auch der Einzelhandel rüstet kräftig auf. Ein Beispiel hierfür……

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