Im Iran brodelt es

International Weder die Repression noch die vom Regime geschürte Kriegspanik können die massenhaften Proteste stoppen

ak Banner

Der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran führt zu geopolitischem Säbelrasseln. Der Iran versucht, daraus politisches Kapital zu schlagen, und ruft zur nationalen Einheit. Doch die Strategie, die Verantwortung für das Leid der Bevölkerung einem äußeren Feind zuzuschieben, geht nicht mehr auf. Das zeigen vor allem die massiven Proteste von Anfang des Jahres.

Zum Jahreswechsel 2017/2018 erfasste eine kurze, aber massive Aufstandswelle den Iran. Überall forderten Jugendliche, Arbeiter_innen, Arbeitslose und Studierende »Brot, Arbeit und Freiheit«. Im Gegensatz zur »grünen Bewegung« von 2009, die im Wesentlichen politische Freiheiten innerhalb des theokratischen Regimes gefordert und damit gewissermaßen den Reformismus gegen die Hardliner auf die Straße getragen hatte, brach die Welle von 2017/2018 mit dem…..

Kommentare sind geschlossen.