Große Veränderungen der geopolitischen Landkarte

Wir bewegen uns immer mehr hinfort von einer unipolaren in Richtung einer multipolaren Welt. Auch wenn diese Entwicklung in den Vereinigten Staaten von Amerika nicht auf sonderlich fruchtbaren Boden fallen dürfte, so sind die Zeichen der Zeit unverkennbar.

Alex_Po / Shutterstock.comAlex_Po / Shutterstock.com

Sowohl China als auch Russland treten auf der Weltkarte wieder in Erscheinung, was den geopolitischen Spielraum der USA einengt. „Warum auch nicht?“, wie mich ein chinesischer Diskussionspartner zuletzt bei einem Aufenthalt in der österreichischen Hauptstadt Wien fragte.

G7 zeigte nicht nur die Grenzen des transatlantischen Bündnisses auf…

Darin ließe sich doch nichts Nachteiliges ausmachen, da sowohl das eigene Land wie auch Russland in der Welt dringend gebraucht würden, um das globale Mächteverhältnis endlich wieder auszubalancieren, wie mein Gesprächspartner aus Peking anmerkte. Wie dem auch sei, die historischen Veränderungen, denen unsere Welt ins Auge blickt, wurden im Angesicht des jüngsten G7-Gipfels überaus deutlich.

Denn wenn der G7-Gipfel eine Erkenntnis gebracht haben mag, dann gewiss jene, dass auch der transatlantischen Kooperation und Zusammenarbeit Grenzen gesetzt sind. Zum selben Zeitpunkt verdeutlichte die SCO-Konferenz, mit welcher Geschwindigkeit die Integration des Eurasischen Kontinents voranschreitet.

…auch die Relevanz schwindet zusehends

Inwiefern Störfeuer der Amerikaner, die sich gegen eine solche Integration…..

Kommentare sind geschlossen.