Frontex und Eurosur: Mittelmeerüberwachung in Echtzeit mit “Live-Bilddaten”

Frontex und Eurosur: Mittelmeerüberwachung in Echtzeit mit "Live-Bilddaten"(Bild: Airbus)

Die EU-Grenzschutzagentur Frontex baut die Überwachungsfähigkeiten im Mittelmeer immer weiter aus. Die Seenotrettung profitiert davon nicht.

Der Grenz- und Küstenwachschutz im Mittelmeer wird technisch immer weiter hochgerüstet im Kampf gegen illegale Migration und grenzüberschreitende Kriminalität wie Drogen- oder Menschenhandel. Der EU-Grenzpolizeibehörde Frontex stehen etwa Satellitenbilder mit einer Auflösung von bis zu 24 Zentimeter zur Verfügung, während Beobachter bisher von bis zu 50 Zentimeter ausgingen. Dazu kommen “Möglichkeiten zur sicheren Übertragung von Einsatzlivedaten aus Luft-, See- und landgestützten Fahrzeugen in Ladezentren”. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, die heise online vorliegt.

Vor allem das EU-Grenzüberwachungssystem Eurosur und verbundene Dienste zur Satellitenaufklärung wie das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus versorgen die in Warschau angesiedelte Agentur Frontex mit Messwerten teils in Echtzeit. Zahlreiche Copernicus-Services wie die Überwachung der Küsten, des,…..

 

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