Zwölf Tipps, um der Welt einen Sinn zu geben

In einem Umfeld, das mit Propaganda der Massenmedien durchtränkt ist, kann es schwierig sein herauszufinden wo oben ist, ganz zu schweigen davon herauszufinden, was in der Welt vor sich geht. Hier sind ein paar Tipps, die ich gelernt habe und die mir eine große Einsicht verschafft haben, durch den Nebel aus Verdrehung und Verwirrung zu blicken. Wenn man sie einzeln betrachtet, dann sagen sie einem nicht so viel, aber zusammengenommen ergeben sie ein sehr nützliches Bild der Welt und warum sie so ist wie sie ist.

1. Letztendlich geht es immer darum, Macht zu erlangen

Auf der Suche nach der Antwort darauf, warum Regierung sich so irrational verhalten, warum teure, sinnlose Kriege gefochten werden, während Wohnungslose mittellos auf den Straßen sterben, warum Millionäre und Milliardäre immer reicher werden, während alle anderen darum kämpfen, ihre Miete bezahlen zu können. Warum wir die Umwelt zerstören, die wir für unser Überleben benötigen, warum ein gewählter Vertreter mehr oder weniger die gleiche schädliche Politik und Agenda vorantreibt wie seine Vorgänger, dann kommen Menschen oft mit Erklärungen daher, die nicht wirklich stimmig sind.

Die häufigste Erklärung ist wahrscheinlich die Vorstellung, dass all die Probleme durch den schädlichen Einfluss der einen oder der anderen politischen Partei zu erklären sind. Und wenn nur die andere Partei die Lage kontrollieren würde, dann würden alle Probleme verschwinden. Andere Erklärungen beinhalten den Glauben, dass die Menschheit einfach an sich schlecht ist, es werden Minderheiten wie Juden oder Einwanderer beschuldigt, es wird dem Rassismus oder dem Rechtsextremismus die Schuld gegeben, oder man geht soweit und verirrt sich in den wilden und verwinkelten Kaninchenbau mit Theorien über reptilische Geheimgesellschaften und Baby-fressende pädophile Umtriebe. Aber in Wirklichkeit kann man alle grundlegenden menschlichen Impulse damit erklären, dass sie Macht anhäufen und über ihre Mitmenschen Einfluss ausüben wollen, zusammen mit der Tatsache, dass Soziopathen dazu neigen, an die Schalthebel der Macht zu gelangen.

Unsere evolutionären Vorfahren waren Rudeltiere, und die Fähigkeit, im sozialen Rang eines Rudels aufzusteigen, wurde durch entscheidende Fragen bestimmt, etwa ob man beim Fressen zuerst oder zum Schluss drankam, oder ob man sich vermehren konnte. Dieser Drang zum Aufstieg im Rudel ist tief in unserem evolutionärem Erbe verankert. Aber wenn dieser Drang durch einen Mangel an Empathie ohne Kontrolle bleibt, und wenn er auf das weltumspannende 7,6 Milliarden-Rudel ausgedehnt wird, dann kann das zu Individuen führen, die immer mehr Macht anhäufen, bis sie über ganze Gruppen von Nationen einen enormen Einfluss ausüben.

2. Geld belohnt soziopathisches Verhalten

Die Bereitschaft, alles zu tun um voranzukommen, sich den Weg an die Spitze zu erkämpfen, wenn nötig jeden zu betrügen oder den Wölfen zum Fraß vorzuwerfen, über jeden im Hamsterrad hinwegzutrampeln, diese Bereitschaft wird in unserem gegenwärtigen System belohnt. Die Bereitschaft, Angestellten zu wenig zu bezahlen, das Rechtssystem zu betrügen und Gesetzgeber zu beeinflussen, sie wird um…..

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