Das Kredit- und Zinssystem ist gescheitert

Viele Menschen glauben immer noch, dass die Bank ausschließlich mit dem auf dem Konto ihrer Kunden befindlichen Geld arbeitet und dafür dem Eigentümer bzw. dem Sparer Zinsen (eine Vergütung) zahlt. Seit einigen Jahren bekommt aber der Sparer nichts mehr für das Geld, was er der Bank leiht. Die ausufernden Staatsschulden der Regierungen veranlassten diese die Niedrigzinspolitik einzuführen. Durch die Gebühren und Entgelte, oder direkte Negativzinsen der Bank ist das Vermögen teilweise weniger…..

….passend dazu….
Aufgedeckt: So werden die Banken mit Kreditgeld „aus Luft“ reich

In der Schweiz ist gerade die „Vollgeld-Initiative“ gescheitert. Es war der Versuch, das System zu Fall zu bringen, in dem Banken bei jeder Kreditvergabe selber Geld aus dem Nichts erzeugen. In den Lehrbüchern steht es überhaupt anders: Dass Banken lediglich das Geld der Sparer als Kredit verborgen würden. Daher stehen die Nationalökonomen seit Jahrhunderten bei jeder Wirtschaftskrise vor einem Rätsel. Denn sie blenden das System der Geldschöpfung der Geschäftsbanken bei ihren Theorien und Analysen überhaupt aus.  Doch der deutsche Finanz-Professor Richard Werner hat es 2014 empirisch nachgewiesen. Mit einiger Verstpätung publizierte dann die Bank of England in knappen Sätzen praktisch unbemerkt die Wahrheit.  Die Deutsche Bundesbank folgte erst im 2016.

Die Schweizer „Vollgeld-Initiative“ kam am 10. Juni 2018 zur landesweiten Volksabstimmung. Nur 33,8 % der Stimmberechtigen machten von dem Recht Gebrauch. Von denen 75,7 % das Vollgeld ablehnten.

Das mag auch der mangelnden Aufklärung der Bürger geschuldet sein, worum es bei dem eher unglückliche Ausdruck „Vollgeld“ eigentlich geht.  Und was die Konsequenzen dieser weltweit ungehemmten Geldschöpfung durch……

 

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