Trumps Zölle und die Hasstiraden der Globalisten

Eine Hintergrund-Analyse von Peter Haisenko

Schon lange vor Trump gab es Zölle und sie hießen Import- oder Exportzölle. Seit Trump das Thema Zölle aufgegriffen hat, gibt es Strafzölle, Schutzzölle und Vergeltungszölle, je nachdem, wer sie verhängen will. Dass Zölle generell nicht nur sinnvoll, sondern notwendig für den internationalen Handel sind, wird dadurch bewiesen, dass die EU „schon immer“ solche anwendet, zum Beispiel gegen chinesischen Stahl. Im Fall amerikanischer Automobile hingegen sind sie eher unsinnig.

Der unregulierte globale Wettbewerb ist ein steter Wettbewerb nach unten. Europäische Sozialstandards und Löhne werden gesenkt, um mit chinesischen Wanderarbeitern und Näherinnen aus Bangladesch konkurrieren zu können. So besteht zum Beispiel das Problem der griechischen Wirtschaft zu großen Teilen darin, dass die einst leistungsfähige Textilindustrie dieses Landes nicht gegen die Billigimporte bestehen konnte und nahezu vollständig verschwunden ist. So ist Griechenland ein drastisches Beispiel, dass die „Vorteile“ der Globalisierung keineswegs den normalen Bürgern zugute kommen, denn die jetzt arbeitslosen Griechen können sich nicht einmal mehr die ultra-billigen Textilimporte leisten. Dass die griechische Außenhandelsbilanz durch die unregulierte Globalisierung restlos aus dem Ruder gelaufen ist, ist nur der deutlich sichtbare Teil. Das Problem der USA ist dem verwandt.

Immer auf der Suche nach möglichst geringen Löhnen

Beginnend Anfang der 1970-er Jahre haben gierige Kaufleute ihre …..

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