Skripal: Die britische Polizei steht mit leeren Händen da

Bildergebnis für Skripal: Die britische Polizei steht mit leeren Händen daBild: Man vyi/public domain

Es sei ein sehr ungewöhnlicher und komplexer Fall. Trotz immensem Aufwand gibt es keine Spuren, Russland wird im neuesten Zwischenbericht nicht einmal erwähnt

Am Dienstag hat die britische Polizei einen erneuten Bericht über die Ermittlungen im Fall Skripal veröffentlicht. Er zeigt vor allem, dass mit großem Aufwand bislang wenig herausgebracht wurde. Die Täter des Anschlags mit dem Nervengift bleiben im Dunklen, von irgendwelchen Spuren, die nach Russland reichen, ist nicht die Rede.

Das überführt letztlich die britische Regierung, die die Schuldigen aufgrund angeblicher alternativenloser Plausibilität in Russland und auch im Kreml verortete, ebenso wie die Regierungen, die sich hinter die Beschuldigungen stellten. Offenbar musste die Bundesregierung wenigstens im Geheimen vor dem Parlamentarischen Kontrollausschuss zugestehen, keine Beweise von der britischen Regierung erhalten oder selbst etwa durch die deutschen Geheimdienste erhalten zu haben, die über die Erkenntnis hinausgehen, dass für den Anschlag Nowitschok benutzt….

….passend dazu…..
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Jetzt müssen die Briten nur noch eine Frage beantworten: Was kann Russlands Führung von Skripal eigentlich wollen, wenn sie ihn freiwillig hat in den Westen ziehen lassen? Bleibt die Antwort aus, wird der Vorfall von Salisbury vollends absurd.

5.368.322 Zeugen wurden befragt, einschließlich der Meerschweinchen und anderer Haustiere in Salisbury und allen Kommunen im Umkreis von 300 Kilometern – auch in London.  132.435 Fahrzeuge wurden geprüft, einschließlich der Tretroller, Fahrräder und Touristenkutschen. 26.312 Hausdurchsuchungen wurden vorgenommen, auch in verlassenen Scheunen und Schwalbennestern. 497.645….

 

 

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