Italien erwägt Einführung des Trennbanken-Systems

Alfonso Bonafede (l), Justizminister, Riccardo Fraccaro (r), Minister für Beziehungen zum Parlament und Giuseppe Conte (M), Ministerpräsident von Italien, am 06.06.2018 in Rom. (Foto: dpa)Alfonso Bonafede (l), Justizminister, Riccardo Fraccaro (r), Minister für Beziehungen zum Parlament und Giuseppe Conte (M), Ministerpräsident von Italien, am 06.06.2018 in Rom. (Foto: dpa)

Die neue italienische Regierung hat erste Leitlinien ihrer Wirtschaftspolitik skizziert. Ministerpräsident Giuseppe Conte sagte am Mittwoch, er wolle den genossenschaftlichen Bankensektor anders organisieren als die bisherigen Regierungen. Details nannte er nicht. Der wichtigste Plan dürfte jedoch auf erheblichen Widerstand aus der Finanzbranche stoßen: Investmentbanken sollen nämlich künftig von Privatkundenbanken getrennt werden. Die italienischen Banken sitzen immer noch auf einem riesigen Berg fauler Kredite – eine Altlast der jahrelangen Wirtschaftsflaute des Landes.

Conte steht der neuen Regierung aus Fünf Sterne-Bewegung und Lega vor. Die Fünf Sterne wurden unter anderem vom früheren Chefstrategen……

Kommentare sind geschlossen.