Bayer schluckt Monsanto

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Bittere Pille für Landwirte und Konsumenten: Leverkusener Chemieriese nimmt letzte Hürde bei Übernahme des US-Saatgutmultis

Der Deal ist seit dem 30. Mai in trockenen Tüchern. An diesem Tag stimmte das Justizministerium der Vereinigten Staaten jener Megafusion zu, die seit fast zwei Jahren weltweit die Gemüter bewegt: Bayer darf den US-Saatgut- und Pestizidmulti zum Rekordpreis von 63 Milliarden Dollar (54 Milliarden Euro) aufkaufen. Zuvor hatte bereits die EU-Kommission ihr Plazet zur Elefantenhochzeit gegeben. Diesseits und jenseits des Atlantiks hieß es, man habe unter der Bedingung zugestimmt, dass »sehr hohe Auflagen« erfüllt würden. Faktisch haben die Kartellbehörden jedoch ein mächtiges Oligopol der Agrarindustrie gestärkt. Denn Aufkäufer jener Geschäftsanteile, von denen sich Bayer trennen muss, also der Saatgutsparte, ist mit BASF ebenfalls ein deutscher Global Player im »Agropoly«.

Am Montag gab Bayer-Chef Werner Baumann in Frankfurt am Main bekannt, am 7. Juni werde sein Unternehmen alleiniger Eigentümer von Monsanto sein. Dessen Name verschwinde mit der Übernahme, so Baumann. Der Hauptgrund dafür dürfte das miese Image des bisherigen Weltmarktführers bei…..

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