Was hinter dem Milliardenspiel von EZB-Chef Draghi steckt

Donald Trump hat seinen Zoll-Dickkopf durchgesetzt. Noch bevor sich die Europäer auf eine Gegenstrategie geeinigt haben können, will er nachlegen. Bisher hat er ja schon eine ganze Reihe von seinen – zum Teil skurrilen – Wahlversprechen eingelöst, also wird er auch in Sachen Zoll dabei bleiben.

Was folgt daraus? Zumindest eine gewisse Verunsicherung der Anleger und ein Dämpfer für die Konjunktur in Europa wie auch in Amerika. Das heißt, Sie sollten damit rechnen, dass die in Europa durch die unverantwortlich laxe Geldpolitik der EZB und dass die in Amerika durch Trumps Großmannssucht künstlich erzeugte Stimulierung der Konjunktur in eine Wackelphase münden wird.

Was kann man sich im Einzelnen darunter vorstellen? Zunächst eine Eskalation im Handelskonflikt zwischen Europa und den USA. Auf die Frage, was unter Eskalation zu verstehen sei, meint Jens Weidmann, Bundesbank-Präsident und Mitglied des EZB-Rats: „Wenn sich Handelsbeschränkungen durch Zölle und Vergeltungsmaßnahmen immer weiter hochschaukeln.“ Deren Ausmaß bereits jetzt abzuschätzen, ist unmöglich. Sie können, müssen aber nicht eskalieren.

Viel schlimmer, zumindest aus europäischer Sicht, ist die von EZB-Präsident Mario Draghi inszenierte Geld-Show mittels……

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