Massaker der Israelischen Armee am 18.5.2018

Bildquelle: 14.05.2018, Auseinandersetzungen in den Palästinensischen Autonomiegebiete | Bild: dpa-Bildfunk/Wissam Nassar

Der Gazastreifen stehe vor einer „epischen“ Krise, nachdem die israelischen Streitkräfte bei den jüngsten Protesten Hunderte von Palästinensern getötet und verletzt haben, warnte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK).

Robert Mardini, der die Operationen des IKRK im Nahen und Mittleren Osten leitet, sagte am Donnerstag in Genf, dass die gewaltsame israelische Reaktion auf die jüngsten Demonstrationen „eine Gesundheitskrise von beispiellosem Ausmaß“ ausgelöst habe. So hätten etwa 1.350 Personen komplexe Verletzungen und würden jeweils zwischen drei bis fünf Operationen benötigen. Es bestehe Bedarf an „insgesamt mehr als 4.000 Operationen, von denen die Hälfte von IKRK-Teams durchgeführt wird“. Eine solche Anzahl von Fällen würde jedes Gesundheitssystem der Welt überfordern.

Der ganze Gazastreifen sei „ein sinkendes Schiff“. Während sich das Gesundheitspersonal direkt auf die „Rettung von Leben und Gliedmaßen“ konzentriere, litten andere Gesundheitsdienste, beispielsweise während der Geburt eines Kindes oder um auf einen Herzinfarkt zu reagieren.

„Diese epische Gesundheitskrise ereignete sich vor dem Hintergrund multipler, langwieriger, chronischer Krisen, die alle Lebensbereiche in Gaza betreffen.“

Die humanitäre Organisation habe an die Spender appelliert, das Budget…..

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