Polizei fahndet europaweit nach G20-Demonstranten

Am Dienstag morgen führte die Polizei Razzien und Durchsuchungen in Italien, Spanien, Frankreich und der Schweiz durch. Die Polizei wolle Beweise sammeln gegen „Linksextremisten“, die am 7. Juli 2017 zu G20 in Hamburg an Ausschreitungen beteiligt gewesen sein sollen, hieß es aus Polizeikreisen.

Medienberichten zufolge durchsuchte die Polizei in Rom und Genua in Italien und in Bremgarten in der Schweiz verschiedene Objekte, u.a. Privatwohnungen und linke Kulturzentren. In Frankreich wird mit europäischem Haftbefehl nach einer Person gefahndet. Bisher wurden Bilder von 77 Personen veröffentlicht. Insgesamt führt die zuständige Soko „Schwarzer Block“ 3200 Ermittlungsverfahren und wird von zahlreichen Polizeidienststellen als auch der europäischen Behörde Eurojust in Den Haag unterstützt.

Bereits vor rund zwei Wochen hatte das Bundeskriminalamt zu 24 mutmaßlichen Tätern eine europaweite Fahndung eingeleitet. Mit der „Bitte um Identifizierung“ der Verdächtigen wurde eine Fahndungsliste an 15 ausländische Polizeien, unter anderem an die „Guardia Civil Counter…..

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