Entlang der Gaza-Grenze erschießen sie (auch) Mediziner, nicht wahr?

Ein Krankenwagen pro Minute, 1.300 Menschen wurden an einem Tag angeschossen: Das Shifa-Krankenhaus in Gaza steht vor einer Krise, die die besten Krankenhäuser der Welt überfordern würde.

Jedes Gesundheitssystem im Westen würde zusammenbrechen, wenn es an einem einzigen Tag so viele Schusswunden behandeln müsste, wie es am 14. Mai im Gazastreifen gab, sagen internationale medizinische Experten. Doch das medizinische System in Gaza, das seit Jahren am Rande des Zusammenbruchs infolge der israelischen Blockade und des innerpalästinensischen Konflikts steht, hat diese Herausforderung erstaunlich gut gemeistert. In Israel sind die Ereignisse des 14. Mai bereits Geschichte. Im Strip werden ihre blutigen Folgen das Leben tausender Familien auf Jahre hinaus prägen.

Es war die Zahl der Menschen, die durch Schüsse verletzt wurden, mehr als die hohe Zahl der Toten, die so schockierend war: fast die Hälfte der mehr als 2.770 Menschen, die eine Notfallversorgung suchten, hatten Schusswunden. “Es war klar, dass die Soldaten vor allem schießen, um Demonstranten zu verletzen und….

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