Demokratie-Desaster: Italien im Würgegriff der EU-Technokraten

Mit Argwohn wurde das italienische Wahlergebnis von den EU-Granden aufgenommen. Nun verweigerte der italienische Staatspräsident dem neuen Kabinett seine Zustimmung, um einen ehemaligen hohen IWF-Beamten mit den Regierungsaufgaben zu betrauen. Sowohl die rechtskonservative Lega Nord als auch die als „anarchisch“ bezeichnete Fünf-Sterne-Bewegung werten dies als einen „Angriff auf die Demokratie“. Tatsächlich wirft das Vorgehen von Staatspräsident Carlo Cottarelli Fragen auf. Eines scheint gewiss, die Ablehnung des als „Euro-Skeptiker“ bezeichneten designierten Ministerpräsidenten Guiseppe Conte, wird dem Vertrauen der Wähler in die Europäische Union kaum fördern.

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