Viele Vorwürfe gegen russische Medien an einem Abend – Eine Widerlegung

Viele Vorwürfe gegen russische Medien an einem Abend – Eine WiderlegungDie Berliner Landeszentrale für politische Bildung und die FDP-nahe „Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit“ hatten am Mittwochabend zu einer Diskussionsrunde unter dem Titel „Russische Medien in Deutschland – Unabhängiger Journalismus oder politisches Instrument?“ eingeladen. Sputnik hat die Veranstaltung besucht.

Die wesentliche Erkenntnis des Abends war: Über russische Medien wie Sputnik oder RT Deutsch wird geredet, aber nicht mit ihnen. Kein russisches Medium, ob staatlich oder privat, befand sich auf dem Podium. Eine weitere Erkenntnis: es gibt Mitmenschen, die tatsächlich glauben, die Filterblase, in der sie leben und aus der heraus sie mit den immer gleichen Argumentationsversatzstücken über Russland, russische Politik und russische Medien Werturteile abgeben, berechtige sie, Maßstäbe anzulegen, die für deutsche oder westliche Politik regelmäßig außer Kraft gesetzt werden.

„Whataboutism“ difffamiert Kritik an Doppelstandards

Die perfekte Totschlagskeule dafür ist der Vorwurf des „Whataboutism“. Vom Podium wurden derart viele Unterstellungen, Behauptungen, Meinungen, Halbwahrheiten als „Beweise“ vorgetragen, dass es diesen Artikel sprengen würde, auf alle einzugehen.

Die Alternative wäre, zu schweigen, wenn die Journalistin, Historikerin und Politologin Susanne Spahn Vorwürfe erhebt, die klassischen westlichen Doppelstandards entsprechen. Spahn stellte eine im Auftrag der Naumann-Stiftung erarbeitete Studie vor, die als Basis für die Diskussion diente. Diese verlief dann auch entsprechend vorhersehbar. Die wesentliche These Spahns definierte sie mit dem Satz:

„Die russischen Medien wollen nicht einfach informieren – sie haben eine Mission.“ Mehr hier……

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