Saudi-Arabien steht zu Trump und Israel – und auf der falschen Seite der Geschichte

Bild:  US-Außenminister Mike Pompeo, links, wird vom saudi-arabischen Außenminister Adel al-Jubeir, Mitte, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Royal Terminal des King Khaled Airport in Riad, Saudi Arabien, am Sonntag, 29. April 2018, begrüßt. (AP/Amr Nabil)

Saudi-Arabien schweigt weitgehend zu Israels Massaker an Zivilisten in Gaza, und konzentriert sich vielmehr auf die Verhängung neuer Sanktionen gegen die einzige Instanz, die Israel erfolgreich herausfordern kann: die Hisbollah.

RIYADH, SAUDI ARABIA – Während die arabische und moslemische Welt sowie die gesamte internationale Gemeinschaft weiterhin vom Schock des Massakers des israelischen Militärs an rund 60 Palästinensern am Gaza-Zaun erschüttert wird, haben Saudi-Arabien und seine kleineren Golf-Partner die Menschenrechtsverletzungen der Besatzung praktisch ignoriert und sich stattdessen den Vereinigten Staaten angeschlossen, um Sanktionen gegen Spitzenbeamte der libanesischen Widerstandsgruppe Hisbollah zu verhängen.

Die saudischen Sanktionen richten sich gegen zwei hochrangige Beamte der Bewegung: Generalsekretär Sayyed Hassan Nasrallah und stellvertretender Generalsekretär Sheikh Naim Qassem. Drei weitere Personen wurden ebenfalls sanktioniert, so die Saudis:

„Saudische Staatssicherheitsbehörden haben gemeinsame Sanktionen gegen fünf Mitglieder des Schura-Rates der Hisbollah verhängt: Hassan Nasrallah, Naim Qasim, Muhammad Yazbak, Husayn al-Khalil und Ibrahim al-Amin al-Sayyid.“

Die Maßnahmen wurden vom US-Finanzministerium in Abstimmung mit seinen Partnern im so genannten Terrorist Financing Targeting Center, zu dem die Mitgliedsstaaten des Golfkooperationsrates Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Bahrain, Kuwait und Oman gehören, geleitet.

Der Schritt zur Ausweitung der bestehenden Sanktionen gegen die Hisbollah…..

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