Der digitale Raubzug auf die Schweiz

Der digitale Raubzug auf die Schweiz

Der Witz geht so: Es gibt zwei Typen von IT-Verantwortlichen. Der erste sagt: «Meine Firma wurde noch nie gehackt.» Der zweite: «Meine schon, aber es ist nichts passiert.»

Der Witz ist weder lustig, noch hat er eine Pointe. Doch er zeigt, dass Spezialisten Galgenhumor brauchen. Denn: Firmen und Institutionen sind ständig das Ziel von Hackerangriffen. Und die Cyberkriminellen gehen immer raffinierter vor – und immer skrupelloser.

Wie Gery Shalon, Ziv Orenstein und Joshua Samuel Aaron. Jahrelang hackten die Cybergangster Broker sowie Banken und andere Firmen der Finanzwelt und ergaunerten Kundendaten. Parallel dazu bauten sie ein Konstrukt aus 75 Briefkastenfirmen auf und benutzten 81 Bankkonten rund um die Welt, von Georgien bis Zypern, von der Schweiz bis zu den British Virgin Islands. Sie agierten mit 131 gefälschten Pässen und 65 gefälschten Identitätskarten aus insgesamt 17 Ländern.

Mit den gehackten Mailadressen überfluteten sie Bankkunden und Investoren mit Spam und manipulierten die Kurse von hochspekulativen Tiefpreisaktien (Pennystocks). Zudem betrieben sie illegale Onlinecasinos, Bitcoin-Börsen, Bezahlplattformen – alles, um Geld zu machen und Geld zu waschen. Auch für…..

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