Der Widerstand trägt Trauer

Sechzig DemonstrantInnen wurden Anfang der Woche beim «Grossen Marsch der Rückkehr» von israelischen Militärs erschossen. Die PalästinenserInnen hatten daraufhin auf internationale Solidarität gehofft – doch die fiel relativ verhalten aus.

Foto: Ibraheem Abu Mustafa, Reuters

Das Shifa-Krankenhaus in Gaza ist hoffnungslos überfüllt. «Uns fehlt es an Orthopäden und Anästhesisten», klagt Doktor Ayman al-Sahbani, Chef der Notaufnahme. Fast 3000 Verletzte zählte das palästinensische Gesundheitsministerium allein am Montag dieser Woche. In den Krankenzimmern stehen drei bis vier Betten dicht nebeneinander. Die PatientInnen tragen Strassenkleidung. Viele haben Schussverletzungen an den Beinen, einige sind frisch amputiert. Auf den Gängen herrscht ein wirres Durcheinander. «Wir haben nicht ausreichend….

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