Tod auf Rezept

Tod auf RezeptFoto: PRESSLAB/Shutterstock.com

Während seines jüngsten Besuchs in New Hampshire am 30. März 2018 erklärte Trump wieder einmal, dass es die USA mit einer Drogenepidemie zu tun habe. Als Lösung für die nationale Krise, der seit 1990 – als der Renner unter den verschreibungspflichtigen Opiaten, Oxycontin®, auf den Markt kam – mehr als eine Million US-Amerikaner zum Opfer fielen, plädierte Trump diesmal für die Todesstrafe für kriminelle Drogendealer.

Trump versprach, das Justizministerium werde härteste Strafen für kriminelle Drogenhändler – damit meinte er Ausländer – erarbeiten. Er behauptete, seine „Mauer“ an der US-amerikanisch-mexikanischen Grenze würde die Drogenflut eindämmen, die für Millionen US-amerikanische Drogenabhängige verantwortlich sei – als ob die epidemische Abhängigkeit von verschreibungspflichtigen Opiaten das Resultat einer fremden Invasion sei und nicht die Folge von Unternehmensentscheidungen der Pharmaindustrie.

Die von Präsident Trump angenommenen 116 Drogentote täglich – das macht…..

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