Nahost-NATO: Auftakt zum Weltkrieg um Syrien

Es geht nicht um Baschar al-Assad. Der Syrien-Krieg entscheidet vielmehr darüber, wer künftig die Rohstoffressourcen des Landes ausbeuten und Europa mit Gas aus dem Nahen Osten beliefern kann. Die USA eröffnen nach ihrem alten Muster einer imperialistischen Kolonialmacht fern der Heimat eine neue militärische Front. In einer „Nahost-NATO“ werden Saudiarabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAR) in die Kriegspläne der USA eingebunden. Ihre Gegner sind Russland, Iran und die libanesische Hisbollah.
Die Gemengenlage in Syrien beinhaltet derzeit alles, um einen neuen Weltkrieg auszulösen. Denn die USA und Israel wollen den sich abzeichnenden Sieg des Machthabers Baschar al-Assad auf den syrischen Schlachtfeldern nicht hinnehmen.
Nach wie vor gibt es oppositionelle syrische Kampfgruppen, die sich mit Terrorgruppen aus verschiedensten arabischen Ländern vermischt haben. Finanziert und mit Waffen beliefert von den USA und Saudiarabien.

 

Syriens Staatspräsident Baschar al-Assad (li.) und Russlands Wladimir Putin: Kampfgefährten auf dem syrischen Schlachtfeld

Syriens Staatspräsident Bashar al-Assad kann sich auf Russlands Präsident Wladimir Putin, Iran und die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah stützen. Letztere gilt als Erzfeind Israels und wird ebenso wie iranische Söldner auf syrischem Boden immer wieder von Israel mit Raketen und Kampfflugzeugen attackiert.
Geostrategische Überlegungen als Kriegsgrund
Doch als weltpolitisch entscheidende Region der Erde gilt derzeit der Nahe Osten aus anderen Gründen. Denn die geostrategische Perspektive der Großmächte zielt auf die nahezu….

Kommentare sind geschlossen.