So laufen heutzutage False-Flag-Operationen ab

How False Flag Operations Are Carried Out Today

Operationen unter falscher Flagge sind als militärisches Mittel seit Jahrhunderten im Einsatz. Schon bei den alten Griechen und Römern galt es als legitim, sich beispielsweise als befreundetes Heer auszugeben, an den Gegner heranzurücken und erst dann die wahre Flagge zu hissen und den Gegner anzugreifen. Als sich Spanier, Franzosen und Briten im 18. Jahrhundert Seeschlachten lieferten, war es eine erlaubte Kriegslist, statt der eigenen die feindliche Flagge zu hissen, um den Gegner zu verwirren. Die Regeln der Ehre schrieben allerdings vor, vor Ausbruch von Feindseligkeiten die eigene Flagge zu zeigen.

Heutzutage sind es vor allem Geheimdienste und nicht-staatliche Akteure wie beispielsweise Terrororganisationen, die False-Flag-Operationen durchführen, aber diese Aktionen gelten nur dann als Erfolg, wenn nicht bekannt wird, wer tatsächlich dahintersteckt. Mit Ehre hat das nichts zu tun, hier geht es ausschließlich darum, die Schuld an einer Übeltat einem unschuldigen Dritten in die Schuhe schieben zu können.

In jüngster Vergangenheit gab es zahlreiche derartige Aktionen und dank eines Lecks wissen wir inzwischen, dass die CIA die Fähigkeit entwickelt hat, den Internet-Fingerabdruck anderer ausländischer Geheimdienste nachzuahmen. Das bedeutet: Wenn die Medien berichten, Russen oder Chinesen hätten sich in Webseiten der US-Regierung oder großer Konzerne gehackt, dann…..

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