Fake News: Deutschland gibt Milliarden für „Syrien-Hilfe“

Von Peter Haisenko 

uncuttippWie kann man etwas als „Syrien-Hilfe“ bezeichnen, wenn davon kein Cent nach Syrien fließt? Wie kann überhaupt von Hilfe für Syrien gesprochen werden, solange dieses geschundene Land mit Sanktionen stranguliert wird? Jetzt hat Assad ein neues Gesetz verkündet, das den Wiederaufbau beschleunigen soll, und erntet dafür nur Kritik. Um das alte und revitalisierte Ziel „Assad muss weg“ zu verschleiern, wird jede semantische Finte angewendet.

Voller Stolz hat Außenminister Mass nach der Konferenz in Brüssel verkündet, Deutschland würde eine weitere Milliarde für die Syrien-Hilfe bereitstellen. Wie aber sieht diese „Syrien-Hilfe“ in Wirklichkeit aus? Das Geld ist bestimmt für die Versorgung in Flüchtlingslagern, die sich außerhalb des Landes befinden oder in Gebieten auf syrischem Boden, die nach wie vor unter Kontrolle von Terroristen stehen wie das Terrorrückzugsgebiet um Idlib. Oder für die Gebiete, die von Kurden bewohnt und kontrolliert werden, aber unter Besatzung der USA stehen. Kein Cent wird den Menschen in Homs, Aleppo oder Ost-Ghouta helfen, ihre Städte wieder bewohnbar zu machen. Kurz: Auf keinen Fall wird Menschen in Gebieten geholfen, die von Terroristen befreit und wieder unter der rechtmäßigen Herrschaft der Regierung in Damaskus sind. Das aber ist Syrien und so ist es perfide Semantik, von „Syrien-Hilfe“ zu sprechen.

Als erstes müssten die Sanktionen aufgehoben werden

Seit 2011 ist Syrien Sanktionen unterworfen. Diese haben in keiner Weise zu einem Ende des Tötens beigetragen, sondern vielmehr Tausende Zivilisten das Leben….

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