»Krieg ist gut fürs Geschäft«: Insiderhandel, Geheiminformationen und der Angriff der USA auf Syrien

»Krieg ist gut fürs Geschäft« und wenn man die Kriegspläne der Amerikaner und Briten im Vorfeld kennt, ist das für Investoren und institutionelle Anleger von unschätzbarem Wert.

Nachdem am Freitag, den 14. April, Syrien bombardiert worden war, schossen am Montagmorgen, dem nächsten Handelstag, die Aktien von Lockheed und BAE in die Höhe.

Rein zufällig ist Philip May, der Ehemann von Großbritanniens Premierministerin Theresa May, ein ranghoher Manager bei der Capital Group, die wiederum ein Großaktionär sowohl von Lockheed Martin als auch von British Aerospace (BAE) ist.

»Philip May ist sowohl ranghoher Manager eines immens einflussreichen Investmentunternehmens und hat gleichzeitig über die Premierministerin Zugang zu Insiderinformationen in großer Menge. Das ist Wissen, das, wenn es publik wird, den Aktienkurs der Unternehmen, in die seine Firma investiert, stark beeinflusst. Mays offizielle Anstellung sorgt mit Blick auf seinen Status als Ehemann einer amtierenden Premierministerin für einen gewaltigen Interessenkonflikt.« (Tom D. Rogers, Disgusting Conflict of Interest: Theresa May’s Husband’s Investment Firm Made a »Financial Killing« from the Bombing of Syria, 17. April 2018 (Hervorhebung von mir)

So lief der Angriff auf Syrien

Das Pentagon hatte starke Flottenverbände ins östliche Mittelmeer beordert. Die britische Regierung hatte die Bomber der Royal Air Force in Alarmbereitschaft versetzt und der amerikanische Flugzeugträger USS Harry S. Truman war auf dem Weg ins östliche Mittelmeer.

Unterdessen hatte Russland an dem Mittwoch vor dem unter Führung der…..

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