Adieu, Privatsphäre!

In China werden bereits ganze Städte mit Gesichtserkennung überwacht. Nun finden auch in der Schweiz entsprechende Versuche statt, mit schwerwiegenden Konsequenzen für die Gesellschaft.

Auch ohne Brille einwandfrei identifiziert: Michael Fretz, durch die Cubera-Gesichtserkennungsbrille fotografiert.

Die Brille auf dem Kopf von Designer Michael Fretz ist schwarz und klobig. Ein riesiges graues Visier verdeckt das halbe Gesicht. Kaum ist sie über den Ohren befestigt, zeichnet er mit den Fingern Gesten in den wolkenverhangenen Himmel der Zürcher Goldküste. Diese Befehle werden von der integrierten Kamera erkannt, und einige Sekunden später ist die Gesichtserkennung einsatzbereit.

Beim Gang durch das mit Parkettboden ausgelegte Büro der IT-Firma Cubera in Feldmeilen taucht jetzt immer wieder ein farbiges Fenster neben den Köpfen der Mitarbeitenden auf. Erkennt die Brille ein Gesicht, sucht ein Algorithmus automatisch in einer vorher erstellten Datenbank nach der entsprechenden…..

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