Ultimaten statt Diplomatie – Wie lange noch bis zum heißen Krieg?

uncuttippDer Historiker Joachim Kleppe aus Braunschweig, Leser der NachDenkSeiten von Beginn an, hat einen interessanten Vergleich angestellt – zum Thema: Ultimaten in der Politik, ein Rückblick auf den Juli 1914 im Vergleich zur aktuellen Konfrontation der Großmächte. Diesen Leserbrief geben wir den NDS-Leserinnen und Lesern gerne zur Kenntnis. Albrecht Müller.

Vorweg noch eine Anmerkung zur Kurzlebigkeit unserer Wahrnehmung:

Joachim Kleppe erinnert in seiner Analyse auch an Ereignisse, die ein paar Jahre zurückliegen. Dabei wird so richtig klar, wie kurzlebig wir sind. Das gilt für den Konflikt um Ukraine und Krim genauso wie für den Umgang mit dem Geschehen in Syrien. Dass dort Golfstaaten und der Westen mit Waffenlieferungen und der Anstachelung des inneren Konflikts schon 2011 begannen und Russland erst Jahre später als Konfliktpartei hinzukam, ist schon völlig vergessen. Auf diese Vergesslichkeit setzen Politik wie Medien. Eines der vielen bedrückenden Beispiele lief mir gerade über den Weg: ein Spiegel online Artikel zur Demonstration gestern am Brandenburger Tor. Siehe hier:

Linkspartei und der Syrienkonflikt
Putins Bollwerk in Berlin

Die Linken mobilisieren gegen die westlichen Angriffe in Syrien, Russland dagegen verschonen sie. Die Partei bleibt bei ihrem alten Muster: Schuld an Krieg und Leid ist vor allem eine Seite. Von Kevin Hagen

Nun aber zum Leserbrief von Joachim Kleppe:

Ultimaten statt Diplomatie – Wie lange noch bis zum heißen Krieg?

In welcher Phase der Konfrontation befindet sich die NATO mit Russland? Die Eskalation, die zu einer militärischen Auseinandersetzung – auch in Europa – führen kann, entwickelt sich rasanter, als wir uns noch vor wenigen Wochen vorstellen konnten. Droht eine militärische Konfrontation der beiden atomaren Großmächte? Ein Beispiel aus der deutschen Geschichte zeigt, wie schnell so etwas geschehen kann.

USA und Russland – Drohungen statt Gespräche

2014 begann der Majdan-Aufstand in der Ukraine nach vorheriger jahrelanger……

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