Bei Tamedia herrscht keine Feststimmung

Tamedia-Hauptsitz in Zürich© Wikimedia Commons/CC BY-SA 4.0

Am 9. Mai wird Tamedia 125-jährig. Doch die Redaktionen des grössten privaten Schweizer Medienkonzerns sind nicht in Feierlaune.

Was zur Zeit in den Newsrooms von Tamedia vor sich geht, ist in der NZZ und in der «NZZ am Sonntag» zu lesen. So berichtete die NZZ (6. April 2018), wie Tamedia-Verwaltungsratspräsident Pietro Supino am 9. Mai mit 3400 Tamedia-Mitarbeitern ein grosses Fest feiern wolle. Doch im grössten privaten Medienhaus der Schweiz halte sich die Festlaune in Grenzen.

«Total desillusionierend»

Am meisten für Unruhe sorge, dass die Unternehmensleitung kürzlich angekündigt habe, «auserwählten Journalisten einen Status als ‘Experte’ zu verleihen». Dies komme einer Selektion vor einer grossen Säuberung gleich. «Das ist total desillusionierend», zitiert die NZZ das «Tagi»-Urgestein Jean-Martin Büttner. Die Sparmassnahmen mit Entlassungen…..

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