Der Medienkrieg zur Russlandkrise – Unkenntnis über Langzeitstrategie

Kommentar Die deutschen Massenmedien sind nicht nur durchsetzt von Papptrompeten der atlantischen Netzwerke, sondern auch von jeder Menge Putin-Propagandisten. Der Russland-Kritiker Boris Reitschuster bemängelte die Auswahl der Gäste für…

Die deutschen Massenmedien sind nicht nur durchsetzt von Papptrompeten der atlantischen Netzwerke, sondern auch von jeder Menge Putin-Propagandisten. Der Russland-Kritiker Boris Reitschuster bemängelte die Auswahl der Gäste für die Maybritt Illner-Sendung zur aktuellen Krise mit Russland:

Unter dem manipulativen Titel «Putin unter Generalverdacht?» sind bei Maybritt Illner, die noch 1986 in die SED eintrat und für das DDR-Fernsehen arbeitete, unter anderem Gregor Gysi und Alexander Rahr zu sehen (vorgestellt als «Putin-Biograph und Politologe, ohne Hinweis auf seine Tätigkeit für Gasprom). Neben Putin-Liebe scheint auch für USA-Hass gesorgt zu sein – mit dabei sind Christopher Nehring («Russland hat kein erkennbares Motiv für den Giftanschlag auf Skripal») und Sandra Navidi, Autorin von „Wie die Finanzelite und ihre Netzwerke die Welt regieren“. Für die zwei west-orientierten Teilnehmer wird es bei vier Widerparts sicher hart…

Was fehlt aber? Gäste, die konsequent beide Supermächte ablehnen. Solche Personen sind überhaupt nicht vertreten. Null solcher Gäste werden…..

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