Bauern warnen vor Mercosur-Abkommen

Verhandelt wird seit 18 Jahren, jetzt soll alles schnell gehen. Dabei birgt das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Ländern allerhand Risiken: Billigfleisch aus Massentierhaltung, Preisdruck für österreichische Bauern und gentechnisch manipulierter Zucker auf unseren Tellern. Verhandelt wird hinter verschlossenen Türen. Das ruft KritikerInnen auf den Plan.

Die EU verhandelt ein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Ländern. Das sind Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay. Verhandelt wird seit 1999. Nach fünf Jahren hat man die Gespräche abgebrochen. Sechs Jahre war Funkstille, im Mai 2010 haben beide Seiten die Verhandlungen wieder aufgenommen. Nach mehreren Verhandlungsrunden wollen beide Seiten das Abkommen Ende 2018 abschließen.

Nicht nur Zölle werden abgebaut

Die Industrie in der EU ist schon jetzt auf viele Rohstoffe aus den Mercosur-Staaten angewiesen. So sind 60 Prozent der landwirtschaftlichen Importe aus den….

 

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