Theaterdonner in Syrien: Warum der Atomkrieg diesmal ausfällt

Blickt man dieser Tage in große westliche Medien, hat man den Eindruck, die Welt stehe am Rande der atomaren Vernichtung. Die Erfahrungen der letzten Monate zeigen aber, dass sich die politische Realität oft deutlich vom offiziellen Verbalfuror unterscheidet.
Bildergebnis für donner

Steht die Welt wegen des Syrienkriegs am Rande des Atomkriegs? Oder kaschiert US-Präsident Donald Trump durch seinen vorwärtsverteidigenden Verbalfuror nur einen tatsächlichen Rückzug? Wird Europa jetzt zwischen den Atommächten Russland und USA zerrieben und forcieren die EU-Staatschefs durch blinde transatlantische Gefolgschaft noch zusätzlich die Vernichtung der eigenen Länder? Oder sind die solidarischen Äußerungen der EU-Staatschefs gegenüber Großbritannien (Skripal-Affäre) und den USA (Syrien/“Giftgas“) nur folgenlose Floskeln, die das tatsächliche, hinter den Kulissen betriebene Abrücken der EU vom anglo-amerikanischen Kriegskurs verdecken sollen?

Trumps Technik: Während des Rückzugs „Angriff“ brüllen

Die Lage ist unübersichtlich, aber es spricht viel dafür, dass die aktuelle Eskalation rund um einen angeblichen Giftgas-Angriff in Syrien und die geplante „Vergeltung“ zu großen Teilen Theaterdonner sind. Die Technik, „Angriff“ zu brüllen und sich gleichzeitig zurückzuziehen, hat Trump schließlich schon mehrfach erfolgreich angewandt. So hielt er vor einem Jahr wochenlang die Welt durch täglich neue…..

Kommentare sind geschlossen.